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Gründung eines Gesprächskreises

 

Für HSPs mag es durchaus typisch sein, angesichts der Vorstellung, selbst einen HS-Gesprächskreis ins Leben zu rufen, zunächst einmal zurückzuschrecken. Man hat Angst vor Überforderung und scheut die Bindung an ein Projekt, das einen möglicherweise überlastet oder schlicht lästig wird. In diesem Text wollen wir darüber informieren, wie genau die Initiierung eines Gesprächskreises funktioniert. Die Leserin mag dann selbst beurteilen, inwieweit mögliche Ängste berechtigt sind.

Bei der Gründung eines Gesprächskreises geht es darum,
a) Gleichgesinnte zu finden,
b) Räumlichkeiten zu organisieren und
c) einen regelmäßigen Termin zu vereinbaren.

Angenehmerweise muss man all dies in der Regel nicht alleine machen, da die Selbsthilfebüros der Städte und insbesondere der Wohlfahrtsverbände sehr gerne bei der Gründung eines Gesprächskreises / einer Selbsthilfegruppe im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen.

Und ihre Möglichkeiten sind durchaus nicht zu unterschätzen. Häufig verfügen diese Einrichtungen über eigene speziell eingerichtete Räumlichkeiten, die - z.T. für eine geringe Miete - durch Gesprächskreise genutzt werden können. Fast noch wichtiger ist aber, dass die Selbsthilfebüros die Verbindung zur Öffentlichkeit herstellen. Damit sind gar nicht mal in erster Linie die Pressekontakte gemeint, vielmehr beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (telefonische) Anfragen von Interessierten, informieren über das Thema der zu gründenden Gruppe und versuchen damit, schon im Vorfeld Personen "auszusortieren", die falsche Vorstellungen über das Thema haben.

Schließlich wird man bei den ersten Terminen in der Gruppe - je nachdem, wie weit dies gewünscht ist - ein bisschen an die Hand genommen: Es wird behutsam erklärt, wie Gesprächskreise bzw. Selbsthilfegruppen funktionieren, welche Regeln beachtet werden müssen und was zu tun ist, damit die Treffen angenehme Veranstaltungen werden und bleiben. Im Falle von Problemen in der Gruppe steht man mit Rat und Tat zur Seite.

Damit sich eine gewisse Stabilität entwickelt, sollten feste, regelmäßige Termine vereinbart werden. Bewährt hat es sich auch, wenn eine Person in der Gruppe - das muss nicht die Initiatorin sein - insofern als Ansprechpartner dient, als dass sich Mitglieder bei ihr abmelden müssen, wenn sie zu einem Termin nicht kommen können. Andere "Ämtchen" sind etwa das Kassieren der Raummiete oder "Schlüsseldienste"; dies hängt aber von den Verfahrensweisen der jeweiligen Selbsthilfebüros ab.

Der Arbeitsaufwand ist, wenn man die Hilfe von Selbsthilfebüros in Anspruch nehmen kann, mithin - vielleicht überraschend - überschaubar. Das Wichtigste ist die Initiative, mit den zuständigen Stellen in Kontakt zu treten, und den Mitarbeiterinnen zu ermöglichen, sich über das Phänomen zu informieren. Der Rest läuft fast von allein.

Auch der IFHS kann Sie unterstützen bei der Initiierung eines Gesprächskreises. Wir verfügen über erprobte Pressetexte, die Sie unverbindlich bei uns erhalten können. Ferner haben wir Erfahrungen mit HS-Gesprächskreisen gesammelt, die wir gern zu teilen bereit sind. Schließlich können wir auch dabei helfen, das für Sie zuständige Selbsthilfebüro zu ermitteln.

Wenn Sie Interesse haben, einen Gesprächskreis ins Leben zu rufen, fragen Sie ruhig unverbindlich an – wer, wenn nicht wir, sollte Verständnis für Unsicherheiten haben?